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Blog / Framente
Twitter · September 2015
Im September 2015 ging es um Twitter-Fixes, um den Blick in Menschenaugen und um Design, das sich öffnet. 3 Tweets. (KI-generiert)
Warum schauen sich Menschen nicht in die Augen - dafür versinken sie in ihren Displays. Angst? Wunsch nach Ruhe?
Wie man Feuermonster besiegt
Sonntag Nachmittag. Die Wohnungstür einer Hamburger Vorortswohnung öffnet sich und ein Strahlen empfängt mich. Die nächsten zwei Stunden gehören meinem Patenkind - worüber sich nicht nur er freut.
Seit einem halben Jahr lerne ich, wie Feuermonster besiegt werden. Dass Kapitäne sehr gefährliche Leben haben, Minigolf überall gespielt werden kann und Mitschüler noch heute die selben Beschimpfungen verwenden. Schrottberge werden zu Schatztruhen. Wartezeiten zu Momenten, in denen Träume verraten werden. Ich bin Mutmacher bei Zeit für Zukunft, einem Hamburger Verein der Kinder und Erwachsene zusammenbringt. Denn auch wenn sie oft nicht so viel Glück hatten wie Andere, sollen die 6- bis 16-Jährigen erwachsene Freunde zum Toben oder Reden haben.
Sicher nicht immer einfach, doch jedes Treffen voller Überraschungen. Spaß oder neuen Erfahrungen. Ich lerne die Sichtweisen eines aufgeweckten liebenswerten Jungen zu verstehen. Für ihn da zu sein. Und gibt es Fragen, so ist jederzeit ein Ansprechpartner des Vereins an meiner Seite.
Du hast Lust bekommen einen Teil deiner Zeit zu spenden? Oder hast Fragen? Bist neugierig? Dann besuche eine der offiziellen Infoveranstaltungen. Diese erläutern den Bewerbungsprozess und geben einen Einblick in die Abenteuer anderer Tandems. Was am Anfang etwas kompliziert und anstrengend klingt, könnte ein neues Abenteuer werden. Für ein Kind aus Hamburg und das kleine Kind in einem selbst.
Angst vor der Stille
Aufgewacht. Die Sonne kratzt am Horizont, ein Hahn hat große Mühen den Ton zu halten und vor meinem Fenster ein Meer aus fremden Stimmen. Drehe mich in meinem viel zu kleinen Bett, während mir Lenas Artikel über das Reisen durch den Kopf geht. Frei sein. Genau so fühle ich mich im Moment. Nicht zu wissen was kommt. Nicht zu zu wissen wer bleibt.
Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt ohne Begleitung in den Flieger zu steigen. Einfach weg. Hab kleine Städtereisen absolviert, doch für mehr fehlte der Mut. Also mussten mich Freunde anstubsen. Mich ins pulsierende Athen schickten, von wo ich zwei Wochen ohne Plan meinen Rucksack spazieren führte. Unzählige kleine Erinnerungen sollten hinzu kommen.
Hatte Angst vor der Stille. Sie hat eine unheimlich große Macht über mich - suchte dennoch die Konfrontation. Wechselte zwischen lauten Hostel ubd stummen Appartments. Saß mit strahlenden Augen inmitten Menschentrauben, bevor ich Stunden am Meer spazieren ging. Irgendwann legte sich die innere Hektik zur Ruhe. Stimmen im Kopf verstummten - nur eine blieb.
Ich mochte diesen Urlaub. Die Gespräche mit fremden Menschen. Eigenarten kennenlernen. Fremde und eigene. Doch werde ich kein einsamer Weltenbummler, denn hierfür fehlt mir Arbeit und Struktur. Aber auch bekannte Menschen, die mich umarmen. Mit mir sprechen und mir zuhören. Denn auch das ist Freiheit. Und es ist schön die Form der Freiheit wählen zu dürfen.
Nach unzähligen Varianten möchte ich nun das Medium Podcast für meine Einwegedanken ausprobieren. Wie das genau aussehen wird, kann ich nicht sagen. Schauen wir mal :)