Blog / Framente

Totoro sitzt auf einem Ast über einem Bach, während zwei Kinder neben ihm sitzen. Im Hintergrund sind weitere kleine Waldgeister und eine grüne, naturbelassene Landschaft mit Bäumen und Wasser zu sehen. Die Szene stammt aus dem Studio-Ghibli-Film "Mein Nachbar Totoro".

Ich mag japanische Filme. Mein Nachbar Totoro ist vom sehr bekannten Künstler Hayao Miyazaki, der mit Filmen wie Chihiros Reise ins Zauberland oder Das Schloss im Himmel sehr bekannt wurde. Ich muss zugeben, dass ich früher ein absoluter Final Fantasy Narr war. Und auch hier liebe ich die Musik, die Charaktere und die träumerische Geschichte. In knapp 90 Minuten wird die Geschichte von zwei Mädchen erzählt, die mit ihrem Dad umziehen und dabei einen geheimnisvollen Waldgeist kennenlernen. Eindrucksvoll.

Nassgeschwitzte Parolen

Der Rauch kratzt in meinem Hals. Ich lasse den Blick schweifen und beobachte nass geschwitzte Körper. Sehe den DJ auf seiner Empore. Er feuert uns an, aber ich bin ganz ruhig. Schließe die Augen. Und spüre jeden Schlag im Herzen. Halte mich an meinem Glas fest und wünsche mich auf eine Wiese. Ich gehe gerne abends weg. Mische mich unter die Menschen. Schaue in glückliche Gesichter. Lausche leisen Gesprächen. Und bin dann selbst am liebsten still. Stumm.

Mag es nicht, mit hohlen Phrasen die Zeit zu missbrauchen. Mag es nicht, schreien zu müssen, um einem Menschen in Ruhe meine Träume zu verraten. Und ich möchte auch nicht jeden fünften Gast per Handschlag begrüßen. Ihn danach fragen, was denn so alles geht - obwohl er doch seit Jahren an der selben Stelle steht. Immer die selben Geschichten erzählt und wieder nur seine Maske wählt. Ich will Ehrlichkeit. Nähe. Und das Gefühl, dass man zusammengekommen ist, um einfach nur den Moment zu verfolgen. Das schicke Hemd aus der Arbeit fallen zu lassen. Die Brust aufzureißen und das Herz funkeln zu lassen. 

Ich muss mein Leben nicht anpreisen. Will es ja auch nicht verkaufen. Ich will es leben. Möchte das tun, was mich glücklich macht. Und nicht das, was alle tun. Möchte die Musik nicht nur hören, sondern atmen. Kein Zigarettenrauch, sondern Melodien. Möchte den Menschen, die mich interessieren, nicht nur zuhören. Sondern sie halten. Und dabei einfach nur merken, dass ich sein kann wie ich bin - auch ohne leere Laute. Geschrei und Abenteuergeschichten.

Stuttgart. Meine erste Liebe. Ich bin wieder im Süden angekommen und muss zugeben, dass es ein schönes Gefühl ist, sobald man in den Kessel einfährt. Jetzt müssen erstmal Berge an Briefen verarbeitet werden und dann geht es auch schon zur nächsten Mission - Operation der Nasennebenhöhlen. Mich plagen seit Monaten Schmerzen, Druckbeschwerden und andere Wehwehchen. Bin also froh, dass endlich etwas unternommen wird. Danach werde ich erstmal eine Weile offline verbringen und mich auskurieren. Aber wir sehen uns wieder - am Ende des Tunnels. Oder so… :)

The Streets - Trust Me. Meine Zeit in Hamburg neigt sich dem Ende. Am Samstag werde ich wieder in den Süden aufbrechen. Schade eigentlich. Ich hab die Zeit genossen. Habe viele nette Menschen kennengelernt und eine Abteilung innerhalb der IBM gefunden, die mich einfach nur begeistert. Hamburg, ich komme wieder :)

MySpace wird zum Entertainment-Hub ›

Nachdem Facebook schon vor langer Zeit MySpace als erfolgreichstes Social Network abgelöst hat, muss sich der einstige Marktführer etwas einfallen lassen. So sollen Musik, Filme, Serien und Games in den Mittelpunkt rücken. Man vernetzt sich über seine Interessen und bekommt dabei noch Vorschläge passend zum Geschmack gemacht. Ich befürchte, dass dieser Plan nicht aufgehen wird. Außer, es wird sehr viel Geld in die Hand genommen und man liefert den Nutzern exklusive und umfangreiche Inhalte. Zudem muss das Empfehlungs-System gut sein und die Schnittstellen zu Diensten wie Facebook, Twitter oder last.fm müssen überzeugen. Das sollte nicht so einfach werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.