Blog / Framente

Do what only you can do best. Make good art.
Neil Gaiman ist Autor. Er schreibt und schreibt und schreibt. Während ich seinen Sätzen folgte, musste ich über mich selbst nachdenken. Über Pläne, die man sich immer wieder steckt. Ein Weg, welcher ein großes Ziel ansteuert. Karriere. Erfüllung. Träume. Egal, wie man es nennen mag. Auch ich mache mir zu oft Gedanken. Anstatt dass ich schreibe. Fotografiere. Texte veröffentliche und Ideen ausprobiere. Dies ist ein Aufruf an mich selbst. Ich werde einfach weiterlaufen. Schritt für Schritt für Schritt. In meinem Rhythmus. Auf meine Art und Weise.

Twitter · Mai 2012

Im Mai 2012 war die re:publica in Berlin — drei Tage vollgestopft mit Vorträgen, bekannten Gesichtern, neuen Leuten. Kam zurück mit Lust aufs Bloggen und der Erkenntnis: Ich bin keine Rampensau. Berlin sympathischer als vorher. 83 Tweets. (KI-generiert)

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Es war meine erste re:publica. Und hoffentlich nicht die Letzte. Innerhalb von drei Tagen traf sich in Berlin am Gleisdreieck jeder, der über das Internet und seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft diskutieren wollte. Auf acht Bühnen liefen spannende Vorträge und Diskussionen, während im Innenhof und auf anderen Flächen die Möglichkeit bestand, die Menschen hinter Blogs und Twitternamen kennenzulernen. 

Die Sessions waren allesamt interessant, auch wenn der Anspruch teilweise hätte höher sein können. So richteten sich fast alle Diskussionen an Einsteiger bzw. alle Zielgruppen. Auch das WLAN zickte des Öfteren, dafür hatte man mehr Zeit bei gutem Essen und tollem Wetter in Gesprächen zu versinken. Die Abende verbrachte man dann in stimmiger Atmosphäre oder in der Innenstadt. 

Tolle Tage, die bei mir die Lust aufs Bloggen, Twittern und Besuchen weiterer Veranstaltungen erneut weckte. 

Felix wohnt in Berlin. Eingezäunt von Hochhäusern und Erwartungen bekommt er mitgeteilt, ein Haus geerbt zu haben. Am Meer in Südfrankreich. Seine aktuelle Lebensumstände bringen ihn dazu, mit seinen besten Freunden aufzubrechen. Eine Reise ins Unbekannte, bei welcher die Protagonisten den Sinn des Lebens mehr als einmal hinterfragen. 

Edgar Rai begleitet die drei Jungs in seinem Roman “Nächsten Sommer” auf leichtfüßige Art und Weise. Umschreibt distanziert Charakterfacetten, bringt den Tripp unterhaltsam auf Papier und liefert somit eine schöne Geschichte, die in mir ein gewisses Gefühl des Aufbruchs auslöste. Dabei wird keine konkrete Richtung vorgegeben, sondern vielmehr das Träumen verstärkt. Sind wir dort - wo wir gerade stehen - wirklich glücklich? Oder ist da noch mehr?

Ich freue mich auf diesen Sommer. Auf das, was kommen wird. Auf das, was bleiben wird.