Blog / Framente

Hallo Kindle 👋

Ich bin viel unterwegs. Ständig irgendwie auf der Reise. In Bahnen. Zu Fuß. Oder mit dem Flugzeug. Irgendwann hat man keine Lust mehr, Neuigkeiten aus dem iPhone zu streicheln. Irgendwann möchte man einfach nur lesen. Und deswegen habe ich mir einen Kindle gekauft. Ganz simpel. Ohne Touch oder Farbdisplay. Ein absolut lohnenswerter Kauf. Der Akku hält über mehrere Wochen hinweg und auch nach mehreren Stunden tun die Augen nicht weh. Bücher sind teilweise günstiger oder komplett kostenlos bei Amazon erhältlich. Das Gerät ist leicht, liegt super in der Hand und kann schnell in die hintere Hosentasche eingesteckt werden. 

Und um spannende Artikel aus dem Netz auf den Kindle übertragen zu können, nutze ich Readability und seine Extension für Google Chrome. Zeitschriften hab ich keine abonniert - solange es die Brandeins nicht digital gibt, bleibe ich der gedruckten Variante treu. Achja: Buchgeschenke und Gedichtbände kauft man weiterhin gedruckt!

Mein Leben bräuchte einen Soundtrack. Jeder Moment sollte mit einer anderen Melodie untermalt sein. Und dabei könnte Spotify helfen. Der Dienst gibt einem Zugriff auf 16 Millionen Songs, die auf den eigenen Rechner oder das Smartphone gestreamt werden. Die Verknüpfung zu Facebook erlaubt das leichte Teilen von Liedern und kleine Anwendungen wie “We Are Hunted” oder “tape.tv” geben Musikempfehlungen. Eine Anbindung an last.fm scrobbelt jedes gespielte Lied, sofern man nicht in den privaten Modus wechselt. Sehr clever gelöst. Für monatlich 10 Euro entfällt die Werbung, das Wiedergabelimit und alle Lieder können offline angehört werden. 

Um dieses Musikerlebnis ins Wohnzimmer auf mein Apple TV übertragen zu können, nutze ich Airfoil. Eine Software, die es erlaubt den Audio-Output einer bestimmten Anwendung auf Airplay-Geräte umzulenken. Klappt sowohl am Mac als auch unter Windows. Diese Kombination versüßt mir den Abend mit toller Musik (im Moment Frittenbude).

Die Zeisehallen in Hamburg-Altona waren ursprünglich Teil einer Fabrik für Schiffsschrauben und beherbergen nun sowohl kleine Läden als auch schöne Restaurants wie das Eisenstein. Herzstück des komplett renovierten Komplexes ist aber das Zeisekino mit ausgewählten Filmen, dem Kampf der Künste Slam oder dem Hamburger Filmfest. Ein perfekter Ort, um etwas Vergangenheit gepaart mit Kreativität zu erleben.

Ein perfektes Leben und dennoch nicht zufrieden. Luise und Flo sind seit Jahren ein Paar, wohnen nun in der eignen Wohnung und könnten doch so glücklich sein. Sarah Kuttner beschreibt in Wachstumsschmerz die Gemeinsamkeit und darauf folgende Trennung. 

Sehr aufmerksam beobachtetes Gegenwartsdrama, das die Quarter-Life-Krise heutiger Großstadtmenschen auf erschreckend realistische Art schildert. Ein guter Roman für morgendliche U-Bahn-Fahrten.